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  Neuerscheinung im August 2009 Donnerstag, 11.06.2009
 
 

Luzius Gessler
Die Stumme
Geschichten aus dem Engadin

Band mit spannenden, sagenhaften
Erzählungen und 14 zum Teil farbigen
Illustrationen von Manette Fusenig Loderer
15 x 23 cm, 144 Seiten, gebunden,
Schutzumschlag
Montabella Verlag, St. Moritz
ISBN 978-3-907067-39-0, CHF 27.-- / EUR 18.—

Bei den schweigsamen Fetaner Brüdern Peider und Flurin sucht in einer stürmischen Winternacht eine verstörte junge Frau Zuflucht, halb erfroren, der Sprache nicht mächtig. Wer sie ist, woher sie gekommen ist, was sie Verstörendes erlebt hat, kann sie nicht sagen. Die Fremde bleibt, macht sich im Haus bald unentbehrlich, bringt Freude und Wärme in das eintönige Leben der Sprachlosen, weckt ihre tief verschüttete Liebesfähigkeit, aber macht sie dadurch zu Rivalen. Die schmerzliche Spannung zwischen den ungleichen Brüdern wächst ins Unerträgliche. Den drohenden Brudermord kann schliesslich nur ein Wunder verhindern. War die rätselhafte Frau, um die alle sieben Erzählungen sich drehen, eine verheimlichte Schwester der Schweigsamen? Oder ein Engel? Oder ein Teufel? Oder war sie eine dem Scheiterhaufen entronnene Bergeller Hexe? Oder vielleicht eine jener sagenhaften Wildfrauen, die das Tal in Urzeiten bewohnt und beherrscht haben sollen? Aus diesen Fragen erwuchsen über mehrere Jahre hin die Geschichten des vorliegenden Bändchens..

Luzius Gessler ist 1933 in Basel geboren, studierte daselbst Literaturwissenschaft und Alte Sprachen und promovierte 1961 bei Walter Muschg mit einer Arbeit über Gottfried Kellers Gedichtzyklus „Lebendig begraben“. Von 1962 bis 1997 war er Lehrer für Deutsch und Latein am Gymnasium am Kohlenberg in Basel; von 1985 bis 1997 war er Rektor dieser Schule. Seit seiner Pensionierung widmet er sich als Liebhaber-Cellist vor allem der Kammermusik in allen erdenklichen Formationen und schreibt gelegentlich eine Geschichte. Zur Publikation seiner „Geschichten aus dem Engadin“ ermunterte ihn der Erfolg der ersten seiner Fetaner Erzählungen im „Wettbewerb Ü70“, einem Schreibwettbewerb der „Stiftung Kreatives Alter“ in Zürich, wo sie 2007 mit einem ersten Preis ausgezeichnet wurde.

Manette Fusenig ist 1949 in Luxemburg geboren. Sie lebt und arbeitet heute in Biel. Studiert hat sie 1971–1975 an der Schule für Gestaltung in Bern. Weitergebildet hat sie sich 1984 an der Parson’s School of Design in New York. 1985–1989 war sie Assistentin an der Architekturabteilung der ETH Zürich, 1990–92 dozierte sie an der University of Illinois (Architecture) und an der School of the Art Institute in Chicago. Seit 1992 ist sie Lehrerin für Bildnerisches Gestalten am Seeland-Gymnasium in Biel. Sie erhielt zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen im In- und im Ausland. Mehrere ihrer Ausstellungen der letzten 20 Jahre galten dem Thema Berge, so etwa „Im Berg und darüber“ (2001 in Brig); „Swiss Peaks“ (2003 im Alpine Club in London) und zuletzt „Swiss Peaks – Swiss Topo“ (2008) in der Landestopographie in Bern/Wabern, wo ihr grosses Walliserpanorama gezeigt wurde.

 
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